
25 Grad und Sonnenschein pur. Die Leute hier schieben das ungewöhnlich warme Wetter auf "Global Warming", ich finde es gerade einfach nur schön! San Francisco ist eine wirklich spannende, sehr liberale, wenn man so will sehr untypische Stadt für USA. Freue mich, das ich die ersten acht Tage meines zwei Monats Tipps hier verbringe.
Am ersten Tag ist Laura mit mir nach Carmel gefahren, einem Strandort südlich von San Francisco. Carmel wird auf Wikipedia beschrieben als "wealthy small town and artist community" und das Leben ist dort so ruhig und angenehm, dass man gut verstehen kann, das Clint Eastwood sich hier um den Bürgermeisterposten bemüht hat. Es war etwas unwirklich nach -12,5 Grad Morgens in Erding, nur einen langen Tag später,

bei strahlenden Sonnenschein und Frühlingswetter, im Pazifik zu planschen. Carmel und generell auch der gesamten San Francisco Area wird zugeschrieben, sehr entspannt zu sein. So warten die Autos um Fußgänger über die Straße zu lassen. Und das erheblich öfter und länger als bei uns. In San Francisco fahren relativ viele Leute mit dem Fahrrad. Wobei das Fahrrad hier viel eher einen Life Style Artikel darstellt als in Deutschland. Hier gibt es sogar eine Bar ("Gestaltfest") in der es einen (zweigeschossigen) Fahrradständer gibt. Das man in San Francisco allerlei ungewöhnliche Sachen antrifft unterstreicht, das die Decke mit Franziskaner und Spatenflaggen behangen ist und an den Wänden (ähnlich wie im Trachtenvogel) Geweihe angebracht sind.
In San Francisco (nicht in Carmel) gibt es sehr viele Obdachlose. Und viele von diesen Obdachlosen machen einen etwas verrückten Eindruck. Laut Matt, bei dem ich seit dem zweiten Tag i

n San Francisco wohne meint viele von ihnen wären Crack abhängig. Er wohnt in Oakland. Das ist nicht in San Francisco, aber aus San Francisco muss man nur über die Bay Bridge fahren um hier her zu kommen.
Matt lebt in einem wirklich abgefahren Haus. Ich nenne es das "Heavy Metal House". Er und seine zwei Mitbewohner sind große Metal Fans. So sind wir am zweiten Abend auch zu einem Metal Konzert gegangen. Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen die hier anders sind als in Deutschland und zwar Verbote und Bierkultur. Aber dazu an anderer Stelle mehr.
Ein kleiner Testkommentar
AntwortenLöschenUli, Du hast so eine schicke Frisur.....
AntwortenLöschen