Sonntag, 18. Januar 2009

Das "Heavy Metal House"

Wie schon berichtet wohne ich bei Matt und seinen Beiden Kumpels im "Heavy Metal House". Hier ein Bild vom Haus von Google Street View (aktuell steht aber Matts alter Beetle in der Einfahrt).

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Besonders wird dieses Haus nicht nur durch den vielen Heavy Metal. Da gibt es noch einige Andere ungewöhnliche Details: So hängt zum Beispiel ein Klingonisches Bat'leth über dem Kamin. Und neben diesem steht ein Arcade-Spielautomat in dem ein PC eingebaut wurde und auf dem mehrere 1000, Spiele aufgespielt sind (Stichwort M.A.M.E.).

Auch hat einer der Mitbewohner von Matt ungefähr den schnellsten PC den man sich überhaupt zusammenbauen kann (natürlich wassergekühlt und SLI). Auch kein Wunder, er hat früher auch jahrelang professionell Quake 2 gespielt (das heißt er hat damit sein Geld verdient). Auch hat er ein zweites interessantes Hobby. Er ist audiophil. Und neben seiner ausgezeichneten Anlage und denn 150 Euro Kopfhörern äußert sich das in seinem Auto. So eine Anlage wie er sie im Auto hat, kannte ich bislang nur von Pimp my Ride.

Die richtig abgefahrenen Dinge im Heavy Metal House befinden sich aber im Keller.

- Dort steht ein lokaler Server mit einem Terra Byte Metal (finden die Metaller spannender als ich).

- Matt arbeitet sich gerade aus Interesse in Robotersteuerung ein. Im Keller steht sein Versuchs-Roboterarm für den er von Grund auf die ganze Elektrik und Programmierung zusammenschustert. Dieser ist zwar schon beweglich, bis zum angestrebten Bier-Einschänken ist aber noch ein langer Weg.

- Dabei gäbe es für den Roboter viel Arbeit, denn den größten Teil des Raumes nimmt eine Home Brewery ein. Hier wird hobbymäßig, aber durchgehend und in beachtlichen Mengen, Bier gebraut. Alle 4 Biersorten, die ich hier getrunken habe, haben mir gut geschmeckt. Interessant war, dass ein Weißbier, das ein Freund des Hauses mit dem Spitznahmen „Moscher“ gerade gebraut hatte, exakt gleich wie das Paulaner schmeckte, dass ich für das Weißwurstfrühstück mitbracht hatte. Da ich schon im Vorfeld wusste, dass die Bewohner sehr Bier mögen und man nach USA zwei mal 23 Kilo mitbringen kann, hatte ich ihnen ein 5 Liter Paulaner-Faß mitgebracht (Danke an Katrin für die Idee!). Das Fass kam zusammen mit den Weißwürschl auch echt gut an :-).

Heute (Sonntag) haben die Bewohner zu einer „Rezessions“-Party ins Heavy Metal Haus gebeten. Insbesondere eingeladen waren die 40% der Firmenkollegen von Matt, die am Tag meiner Ankunft entlassen worden waren. Er hat seinen Job zum Glück noch, da er eine zum Überleben der Firma zentrale Aufgabe erledigt und kosteneffizient ist.

Man beachte die Mülltonnenzapfstation auf dem Bild. Diese wurde heute Morgen angefertigt und ich bin recht stolz, das ich einen Teil der Isolierung beigesteuert habe. :-)

1 Kommentar:

  1. M.A.M.E. klingt interessant, aber mich stören die Fremdwörter, z. B. "Emulation" . Kann man da nicht einfach "Nacheifern" oder "Nacharbeiten" sagen?

    MfG, eine Oldie

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